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Europäische Küche für zu Hause

Bereite diese tollen Rezepte aus ganz Europa zu und unternimm eine virtuelle kulinarische Reise

 

Natürlich steht außer Frage, dass man die lokale Küche eines Landes am besten im Rahmen einer Reise kennenlernt. Aber die Zubereitung toller Gerichte zu Hause kann dich zumindest über den Geschmackssinn in dein bevorzugtes Reiseland entführen. Wir haben hier 4 tolle Rezepte für dich zusammengestellt, die aus den Heimatländern unser fantastischen Kollegen stammen. Heize also deinen Ofen vor, schnapp dir eine Rührschüssel und bereite dich darauf vor, Europa kulinarisch von deiner Küche aus zu entdecken.

Italienisches Tiramisu

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Die Wahrscheinlichkeit, dass du noch nie Tiramisu probiert hast, ist wohl eher gering. Dieses Dessert ist eben der klassische Klassiker! Und auch wirklich sehr, sehr lecker (und gerade können wir köstliche Highlights im Leben besonders gut gebrauchen). Wenn du also beim nächsten Mal einkaufst, denke daran, diese Zutaten irgendwie zu besorgen. 

 

Und wenn der Zeitpunkt des Genusses gekommen ist, spiele italienische Musik, schließe die Augen und gönne dir diesen ersten Happen. Dabei fühlst du dich möglicherweise wie beim Besuch eines Restaurants in Italien...

 

Ein klassisches Tiramisu

Zutaten

  • 500 g italienischer Mascarpone: Die Marke Optimus ist fantastisch, aber jeder andere italienische Mascarpone geht auch
  • 4 Eier
  • 60 g Zucker
  • Italienische Savoiardi-Kekse (alias Löffelbiskuit)
  • Italienischer Mokka (oder Espresso bzw. besonders starker Kaffee)
  • Ungesüßtes Kakaopulver

 

Zubehör

  • Rührschüssel
  • Handmixer
  • Servierschale

 

Anleitung

1. Eigelb und Zucker in eine Schüssel geben. Beides mit dem Handmixer schnell mixen, bis die Masse fester wird. Anschließend löffelweise den Mascarpone unterheben. Dabei langsam und immer in dieselbe Richtung rühren, bevorzugt im Uhrzeigersinn. Die Mischung sollte etwas weicher als Mayonnaise sein.

2. Eiweiß zu Eischnee schlagen und löffelweise zur Mascarpone-Creme geben. Dabei von oben nach unten rühren. Du musst nicht den gesamten Eischnee hinzugeben, sondern lediglich so viel, bis die Farbe etwas heller und die Konsistenz cremig ist.


3. Mokka oder starken Kaffee auf einen kleinen Teller geben. Beide Seiten der Kekse kurz in den Kaffee tunken (nicht komplett einweichen lassen) und eine Schicht der getunkten Kekse in die Servierschale legen. Die Schicht mit der Mascarpone-Mischung bedecken. Diesen Vorgang zwei bis drei Mal wiederholen (je nach Größe der Schale).


4. Alles abdecken und den Nachtisch 4 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.


5. Vor dem Servieren mit ungesüßtem Kakaopulver besprenkeln.

Jacket potato

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Ein beliebtes Gericht in Großbritannien sind Jacket Potatoes (alias Ofenkartoffeln). Zunächst einmal muss man eine ordentlich große Kartoffel im Ofen backen. Anschließend kannst du sie mit all den Zutaten füllen, auf die du Appetit hast! Neben vielen anderen tollen Toppings kann das beispielsweise dein Lieblingseintopf, eine Menge Käse und Sauerrahm sein. Als Beilage eignet sich Coleslaw (Krautsalat).

 

Besonders gerne mögen die Briten ihre Jacket Potatoes mit Thunfisch-Mayonnaise, Chili con Carne, Curry-Varianten und natürlich Bohnen!

 

Lasse also deiner Kreativität freien Lauf und erfinde deine eigene Version der Jacket Potato:

Die Jacket Potato

Zutaten

  • So viele große Kartoffeln, wie du backen möchtest
  • Olivenöl
  • Prise Salz
  • Füllung und Toppings nach Wahl

 

Zubehör

  • Gabel
  • Ofen bei 200 °C / 180 °C Umluft

 

Anleitung

1. Ofen einschalten und bis zur oben genannten Temperatur vorheizen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln rundum mit der Gabel einstechen, da die Kartoffeln im Ofen andernfalls möglicherweise „explodieren“.

 

2. Optional: Kartoffeln mit Olivenöl einreiben und mit einer Prise Salz bestreuen. 

 

3. Im Ofen etwa 1 Stunde bis 1 Stunde 15 Minuten backen. Die Kartoffeln sind gar, wenn du beim Einstechen mit der Gabel oder einem Zahnstocher keinen Widerstand spürst.

 

4. Die gegarten Kartoffeln aus dem Ofen nehmen. Etwas abkühlen lassen, danach Oberseite über Kreuz einschneiden und Kartoffeln leicht öffnen.

 

5. Kartoffeln mit den gewünschten Zutaten füllen. Guten Appetit!

 

Empfehlung

Du kannst Kartoffeln auch langsam backen. Stelle dafür die Temperatur des Ofens etwas niedriger ein und lasse die Kartoffeln länger backen (etwa 2-2,5 Stunden). So bekommen die Kartoffeln eine noch knusprigere Schale, das schmeckt wirklich lecker!

 

 

Niederländische Pfannkuchen

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In den Niederlanden sind wir riesige Fans davon, uns ab und an einen hübschen Stapel Pfannkuchen zuzubereiten (die wir Pannenkoeken nennen). Ob zum Frühstück, zum Mittag- oder zum Abendessen: Damit liegt man immer richtig ;)

 

Im Prinzip ist es quasi unmöglich, Pannenkoeken nicht zu mögen! Man kann (so ziemlich) alles in oder auf seine(n) Pfannkuchen packen. Als süße Optionen empfehlen sich Obst, Sirup und Schokolade, wer es lieber herzhaft mag, kann Gemüse, Käse oder Fleisch nehmen. Das ist allein deine Entscheidung! 

 

Hier also das Grundrezept für Pfannkuchen:

Niederländische Pfannkuchen: klassische und vegane Variante

Zutaten (für etwa 8 Pfannkuchen)

  • 300 g Mehl
  • 1 großes Ei oder 2 kleine Eier (für die vegane Variante braucht man keine Eier, auf Wunsch mit Leinsamen oder Chia ersetzen)
  • 500-600 ml Milch (Veganer nehmen ungesüßte Milch auf pflanzlicher Basis)
  • Prise Salz
  • Butter zum Braten (vegane Butter oder etwas Kokosöl für Veganer)

 

Zubehör

  • Große Schüssel
  • Schneebesen
  • Schöpfkelle
  • Pfanne

 

Anleitung

1. Mehl und eine Prise Salz in eine große Schüssel geben. Eier hinzufügen und mit dem Mehl verrühren. Dann nach und nach Milch hinzugeben und alles gut verrühren. Am Ende sollte der Teig glatt sein. Etwas mehr Milch hinzufügen, wenn du das Gefühl hast, der Teig ist noch zu dickflüssig.

 

2. Etwas Butter in der Pfanne schmelzen, eine Kelle Teig hinzufügen und in der Pfanne verteilen. Die Mischung braten, bis der Teig oben „trocken“ ist, den Pfannkuchen anschließend wenden und braten, bis er gebräunt ist.

 

Für „gefüllte“ Pfannkuchen:

Wenn du deinen Pfannkuchen füllen möchtest, zum Beispiel mit ein paar Scheiben Äpfel, geriebenem Käse oder Speck, achte darauf, diese Zutaten hinzuzufügen, bevor der Pfannkuchen „trocknet“. Ist die Oberseite des Pfannkuchens „trocken“, wende ihn und brate ihn, bis auch die andere Seite gebräunt ist. Achte darauf, dass deine zusätzlichen Zutaten nicht anbrennen.

 

3. Dein liebstes Topping hinzufügen, und schon kannst du es dir schmecken lassen! 

 

Serviervorschlag:

In den Niederlanden essen wir unsere Pfannkuchen am liebsten mit Stroop (Sirup), aber Puderzucker, Schokoladenaufstrich, Erdbeeren und Hagelslag (Schokostreusel) sind auch eine gute Wahl.

 

Und natürlich essen wir auch gerne herzhaft. Besonders beliebt sind zum Beispiel Pannenkoeken met Spek (Pfannkuchen mit Speck), aber wir nehmen auch Käse, Pilze, Zwiebel, Salami und andere herzhafte Zutaten. Alles ist möglich :) 

 

TIPP: Es kann eine ganze Weile dauern, bis alle Pfannkuchen fertig sind. Deshalb solltest du die fertigen Pfannkuchen in der Zwischenzeit warmhalten.

Gib etwas Wasser in einen Topf, lasse es aufkochen und dann köcheln. Stelle einen großen Teller auf den Topf samt einem Stück Alufolie, das groß genug sein muss, um die Pfannkuchen zu bedecken. Lege die fertigen Pfannkuchen auf den Teller unter die Alufolie, damit sie noch warm sind, wenn du bereit bist für das Festmahl!

 

 

Bulgarische Banitsa

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Banitsa gehört definitiv zu den berühmtesten bulgarischen Gerichten. Dabei handelt es sich um einen attraktiven Auflauf, der mit einer Mischung aus Joghurt, Eiern und Feta gefüllt ist. Diese Version wirst du in fast allen Teilen des Landes finden!

 

Falls du davon gar nicht genug bekommen kannst, hast du die Möglichkeit, der Füllung eine Menge andere Zutaten hinzuzufügen, etwa Spinat, Kürbis und andere Käsesorten. Wer Lust auf etwas Süßes hat, kann für die Füllung Äpfel, Walnüsse und Rosinen oder eine andere Mischung süßer Zutaten verwenden. Das bleibt ganz dir überlassen.

Die bulgarische Banitsa

Zutaten

  • 5 Eier
  • 500 g Naturjoghurt
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Öl
  • 400 g Feta
  • 1 Packung Filoteig (dünne Teigblätter)

 

Zubehör

  • Schüssel
  • Schneebesen
  • Backofen

 

Anleitung

1. Ofen auf 200 °C vorheizen. Eine ofenfeste Form mit einem Esslöffel Öl einfetten.

 

2. Zunächst mit der Zubereitung der Füllung beginnen. Dafür Eier, Joghurt, Backpulver und Öl mit dem Schneebesen in einer mittelgroßen Schüssel verrühren.

 

3. Filoteig ausrollen und Blatt für Blatt vorbereiten. Mischung auf dem Teigblatt verteilen, etwas Feta darüberkrümeln und das gefüllte Blatt wurstförmig zusammenrollen. In die ofenfeste Form legen und dabei außen beginnen. Vorgang mit den restlichen Teigblättern, Flüssigkeit und Käse wiederholen und die Rollen spiralförmig anordnen. Wenn deine backfeste Form rechteckig ist, die Rollen so anordnen, dass sie zur Form passen und diese füllen. Den Rest der Mischung darübergießen.

 

4. Etwa 25 Minuten backen, bis alles goldbraun ist.

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